DIE GRÜNDERJAHRE:
VOM DEUTSCHEN UNTERNEHMEN ZUM INTERNATIONALEN AKTEUR

Seit vielen Jahrzehnten steht der Name DRAHTZUG STEIN für innovative, umweltgerechte Produkte von höchster Anwendungsqualität, kooperative Entwicklungsarbeit und einen besonders partnerschaftlichen Service. - Kein Wunder, dass sich Unternehmen aus aller Welt auf diese Qualität verlassen. Gemeinsam an allen europäischen Standorten der DRAHTZUG STEIN HOLDING werden auf modernen ökologischen Produktionsanlagen jährlich etwa 50 000 Tonnen Stahl zu Draht für die unterschiedlichsten Anwendungen verarbeitet.

Als Georg Stein den Drahtzug im Altleininger Tal 1941 übernimmt, ist dieser Erfolg allerdings noch nicht abzusehen: Der neue Inhaber steht vor der Herausforderung, einen wirtschaftlich und technologisch zerrütteten Betrieb wieder vollkommen neu aufzubauen. Erst nach der Währungsreform 1948 verbessert sich die Lage: Mit dem Einsatz neuer Drahtziehmaschinen und der Errichtung einer Glüherei kann endlich eine moderne Produktion beginnen. In den folgenden Jahren des Aufschwungs produziert DRAHTZUG STEIN erfolgreich kunststoffbeschichtete Drahtwaren für die boomende Hausgeräteindustrie. Auch heute hat die Produktion und der Vertrieb dieser anspruchsvollen Produkte einen bedeutenden Anteil am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. Zu einem weiteren Standbein des unternehmerischen Erfolges wurde die Produktion von Elektrodenkerndraht. 1964 wird ein patentiertes System der Herstellung von geschlossenen Fülldrähten entwickelt. Mit einer neuen Korbspule für Schweißdraht, durch deren Einsatz pro Jahr weltweit viele tausend Tonnen Kunststoff eingespart werden, zeigt sich zehn Jahre später erneut die innovative Kraft des Unternehmens und sein Engagement für umweltfreundliche Lösungen. Gleichzeitig manifestiert sich seine wirtschaftliche Kraft durch den Beginn einer zunächst europäischen und schließlich weltweiten Expansionsphase, die bis heute andauert. Heute beschäftigt die DRAHTZUG STEIN HOLDING ca. 1 400 Mitarbeiter in ganz Europa.